한독사회과학논총, Vol.27no. (2017)
pp.3~52

Die „Zeitschrift für Geopolitik“ zwischen 1951 und 1968 : Korea-, Vietnam- und Kalter Krieg aus deutscher und eurasischer Sicht

Jörg Michael Dostal

(Associate Professor, Graduate School of Public Administration (GSPA), Seoul National University)

본 논문은 지정학논총(Zeitschrift für Geopolitik)의 세 번째 출판시기를 연구한 것이다. 1951년부터 서독에서 출간된 이 시기의 잡지 편집자는 1951년부터 1955년까지 칼 하인츠 페퍼(Karl Heinz Pfeffer)였고, 1956년부터 1968년까지는 롤프 힌더(Rolf Hinder)였다. 물론 이 잡지는 이미 바이마르공화국과 나치독일에서 출간된 바 있다. 본 논문의 서론에서는 편집자이자 사회학 박사인 페퍼박사와 힌더박사에 대해 짧게 소개한다. 제2장에서는 고전적인 지정학자인 알프레드 T. 마한(Alfred T. Mahan), 핼포드 J. 맥킨더(Halford J. Mackinder), 지정학논총의 창간시기인 1924년에서 1944년까지의 편집자 인 칼 하우스호퍼(Karl Haushofer)와 니콜라스 J. 스파이크맨(Nicholas J. Spykman) 의 4명의 사상가에 대해 설명한다. 여기서 이들의 냉전에 대한 때로는 모순적인 생각들이 어떻게 이용 되었는지 보여줄 것이다. 제3장과 제4장에서는 서독의 “내셔널 중립주의”의 발전시도를 다루고, 이어서 부분적으로 냉전 중의 한국전쟁과 베트남전쟁의 경험에 반응하여 형성된 권력비판적이고 평화적인 입장에 대한 지정학논총의 관심을 다룬다. 결론 부분에서는 한편으로 유라시아 대륙의 블록 아이디어의 의미와 다른 한편에서는 미국, 러시아와 중국 사이의 현재진행중인 갈등 속에서 글로벌한 헤게모니 요구 (고전적인 지정학의 사고형태)의 지속적인 중요성을 강조하고자 한다.

The Journal of Geopolitics (Zeitschrift für Geopolitik) between 1951 and 1968 : German and Eurasian Analysis of the Korean and Vietnam Wars During the Cold War Era

Jörg Michael Dostal

Dieser Artikel untersucht die dritte Publikationsperiode der Zeitschrift für Geopolitik, die seit 1951 in der Bundesrepublik Deutschland zunächst durch Karl Heinz Pfeffer (1951 bis 1955) und danach von Rolf Hinder (1956 bis 1968) herausgegeben wurde. Das Monatsblatt war vorher bereits in der Weimarer Republik und im NS-Deutschland erschienen. In der Einleitung werden die Herausgeber Pfeffer und Hinder, beide promovierte Soziologen, kurz vorgestellt. Im zweiten Teil werden vier klassische geopolitische Denker, nämlich Alfred T. Mahan, Halford J. Mackinder, Karl Haushofer (Gründungsherausgeber der Zeitschrift für Geopolitik von 1924 bis 1944) und Nicholas J. Spykman erörtert. Es wird gezeigt, wie ihre häufig gegenläufigen Ideen im Kalten Krieg Verwendung finden. Der dritte und vierte Teil behandelt Versuche der Entwicklung eines westdeutschen „Nationalneutralismus“ und die darauf folgende Hinwendung der Zeitschrift zu einer machtkritischen und pazifistischen Position, die sich teilweise in Reaktion auf die Erfahrung des Korea- und Vietnamkriegs herausbildet. Im Schlussteil wird die fortdauernde Relevanz eurasischer Kontinentalblockideen einerseits und globaler Hegemonieverlangen andererseits – Denkfiguren der klassischen Geopolitik – in Gegenwartskonflikten zwischen den USA, Russland und China herausgestellt.

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